Mein erster Versuch - Raw Bites / Bliss Balls / Energy Bites - was auch immer sie genannt werden.

Heute möchte ich euch ein schnelles und einfaches Rezept präsentieren, 
was eure süßen Gelüste stillt.
Bei Instagram und diversen Blogs bin ich mehrere Male über sogenannte „Raw Bites“ gestoßen, 
die eine gute Alternative zu Schoki und Co. bieten sollen. 
Diese bestehen, wie der Name schon sagt, aus rohen und vor allem gesunden Zutaten.
Man weiß was drin ist und wie viel davon.

Man kann nach Belieben freestylen und seine eigenen Kreationen schaffen.
Sie erinnern an Pralinen, sind dafür aber wesentlich gesünder und machen satt!


Neulich hatte eine Freundin mir welche von ihrem ersten Versuch zum probieren gegeben und ich fand sie richtig gut! Deswegen nahm ich mir mal die Zeit sie zuhause auszuprobieren.
Sie sind schnell und easy gemacht.

Das tolle ist, man kann freestylen und zusammenwerfen worauf man Lust hat (im Vordergrund sollten natürlich gesunde Sachen stehen! Die Zartbitterschoki ist nur ein kleiner Bonus).

Ich habe mich an kein spezifisches Rezept gehalten, sondern mich einfach durch verschiedene Rezepte geklickt und geschaut, was andere so verwendet haben und mir meine Favoriten rausgepickt.
Darum verzeiht mir, dass ich euch keine genauen Angaben machen kann.

Ich habe 3 verschiedene Varianten kreiert und diese in verschiedene Toppings gerollt, um sie erstens voneinander zu unterscheiden und zweitens, weil es schöner aussieht - das Auge isst ja bekanntlich immer mit.


So geht`s:

Als Basis habe ich Datteln und Banane genommen und diese mit beliebigen Zutaten vermengt und zu einer Masse bzw. Teig verarbeitet.
Ihr kann euch nicht sagen, wie viele Bällchen das ergibt. 
Aber es sind mehr als genug!!! 
Ich überlege, ob ich welche einfrieren soll, da es doch so viele geworden sind.

Zutaten:

Insgesamt habe ich fast 400g Datteln verarbeitet,
 2 kleine (oder 1 große) reife Banane,
1 Tasse Espresso,
3 El Erdnussbutter,
 200g Zartbitterschokolade,
100g gehackte Mandeln (nach Gefühl in den "Teig" gegeben),
3 El Matchapulver ,
7 El Kokosraspeln (3El in den "Teig"),
3 El Leinsamen,
1 El Chiasamen,

Die erste Variante habe ich aus Datteln, Banane, Erdnussbutter, zartbitter Schokolade, Haferflocken, Chiasamen und Leinsamen zusammengemischt.
Die Datteln habe ich erstmal mit der Banane und der Erdnussbutter im Mixer (ihr könnt auch einen Pürierstab nehmen) "püriert" und nach und nach die trockenen Zutaten untergemischt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war.
Falls es noch nicht fest genug ist, einfach mehr Haferflocken dazu geben.
Dann habe ich kleine Bällchen mit den Händen geformt und in Backkakao gerollt.

Die zweite Variante besteht aus Datteln und Espresso, die ich erst mit dem Pürierstab zu einer Masse verarbeitet habe und sie anschließend mit Haferflocken, Schokostücken und Leinsamen vermengt und sie in Kokosraspeln gerollt.

Die dritte Variante besteht aus Datteln, Kokosraspeln, Schokostücken, Haferflocken und gehackten Mandeln, da ich ein bisschen mehr Konsistenz und Biss haben wollte.
Diese habe ich in Matchapulver (für einen kleinen Energieschub) und den restlichen gehakten Mandeln gerollt.

Damit sie fester werden, sind sie in den Kühlschrank gewandert und können da problemlos ca. 1 Woche aufbewahrt werden.


Geschmack:

Mein Favorit ist die Erdnussbuttervariante, obwohl ich nie Erdnussbutter esse.
Allerdings passen Banane, Schoko und Erdnussbutter einfach geschmacklich perfekt zusammen. Durch die Banane ist das Bällchen schön saftig und nicht zu trocken. 
Mir reicht ein Bällchen, um die Lust auf Süßes zu befriedigen.

Die Variante mit den gehakten Mandeln werde ich auch definitiv nochmal machen.
 Die Espressovariante ist zwar auch lecker, aber da fehlt mir noch was, vielleicht hätte ich auch besser ein paar Mandeln oder andere Nüsse hineingeben sollen, da sie vom Biss her ein bisschen "langweilig" sind. 

Die Matchavariante stelle ich mir morgens ganz gut vor, um dem Körper einen kleinen Koffeinschub zu verpassen, um den Tag zu starten. 

Ich kann Raw Bites auf jeden Fall sehr empfehlen und lege euch ans Herz, sie mal nachzumachen und mit den Zutaten etwas variieren. Ich muss zugeben, dass meine geschmacklich alle recht ähnlich schmecken. 
Auch wenn sie gesünder als Süßigkeiten sind, sind sie noch längst nicht zuckerfrei oder kalorienarm. Ich habe keinen bösen weißen Zucker eingearbeitet, aber unterschätzt die Datteln nicht! 
Sie sind für zwischendurch ein guter Energielieferant, für den Tag und stillen den Hunger auf süßes.


Was haltet ihr denn von Raw Bites und den ganzen "Healthyfood" Trends? 
Habt ihr Interesse an Alternativen zu Süßem? Oder sagt ihr, dass das alles völlig unnötig ist und es vor 50 Jahren auch niemanden interessiert hat, was man da alles gegessen hat? 
So nach dem Motto, ich lebe nur einmal und ich ess, was ich will?

Meine Inspiration kamen zum Teil von meiner lieben Freundin Beautybreakfast.
Die Erdnussbuttervariante hab ich mir ein bisschen von Karina abgeguckt und ein bisschen bei google rumgestöbert. Wie gesagt, ihr könnt euch wirklich austoben und eure Bällchen so gestalten, wie ihr lustig seid. 
Viel Spaß!


Fin. 
xoxo. 
Katrix.

Kommentare

  1. Ach diese kleinen Schokosubstite... zur Zeit ist man wirklich nirgends vor ihnen sicher und ich versteh auch, dass das für manche eine gute Alternative darstellt, aber ich genieße dann doch lieber so ein Mini Snickers, weil mir mein Kopf sonst eh keine ruhe lässt, egal wie viele Alternativen ich mir auch vorbereite. ^^ Letzten Endes ist für mich nur eins so gut wie Schokolade... nämlich Schokolade xD

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    1. Haha. Ja, ich kann dich da auch echt verstehen. Gegen ein bisschen Süßes ist ja auch nichts einzuwenden. Was wäre eine Welt ohne Lindor und Co? Aber hin und wieder, ist es ja auch ganz gut, sich zu neuen Dingen verleiten zu lassen.
      :)

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    2. You had me at Lindor! ;)
      Recht hast du - Maß halten und vor allem Genießen ist angesagt.

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